Einsatzszenario: Großschadensfall Lainzer Tunnel

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Was ist zu tun, wenn es im Lainzer Tunnel zu einem Großschadensfall kommt? Dieser Frage gingen die Einsatzorganisationen des Gerichtsbezirkes Purkersdorf im Rahmen eines Informationsabends nach!

Seit 5 ½ Jahren ist der Lainzer Tunnel für den Bahnverkehr freigegeben. Bisher lief der Betrieb auf dieser Hochleistungsstrecke reibungslos ab, doch im Falle eines großen Unfalls wären viele Menschen betroffen und die Einsatzkräfte müssten schnellstmöglich reagieren. So auch die Einsatzorganisationen des Gerichtsbezirks Purkersdorf. Mit der Planung zur Bewältigung solcher Ereignisse beschäftigen sich schon seit Jahren Führungskräfte des Katastrophenschutzes der Wiener Rettung (MA70), die ihre ständig aktualisierten Pläne in Purkersdorf präsentierten.

Eine entsprechende, von der MA70 initiierte Veranstaltung, fand am Freitag, 18.5.2018, in der Einsatzzentrale von FF-Purkersdorf und Samariterbund statt.

 

Der Gastgeber, Stützpunktleiter StBL Ing. Roland Zwingraf, vom Samariterbund Purkersdorf konnte zu dieser Veranstaltung über 50 TeilnehmerInnen begrüßen: Anwesend waren u.a. Frau Mag. Astrid Weber, MA (Amt der NÖ-Landesregierung für Katastrophenschutz und Stabsmitglied), Obstlt. Gerhard Pichler (Bezirkspolizeikommandant St. Pölten Land), Feuerwehrkommandant BR Viktor Weinzinger (FF-Purkersdorf), Bezirksstellenkommandant Markus Ulreich (RK Purkersdorf), Bezirksstellenkommandantin Katrin Wiesinger (RK Neulengbach), Obmannstv. ORK Ing. Tobias Reithofer (ASBÖ Altlengbach), NFS-NKV Natalie Balke (ASBÖ Traiskirchen-Trumau), Landesrettungskommandant Christoph Hermanek (ASBÖ Niederösterreich) und HIO Gerald Weichselbaum (MA70).

 

In der mehrere Stunden dauernden Schulung wurden Einsatztaktik und örtliche Gegebenheiten genauer erörtert und Abläufe nähergebracht. Nicht nur ein spannender Theorievortrag, sondern vor allem die Besichtigung einiger Fahrzeuge des K-Zuges hinterließen bei den interessierten Gästen einen plastischen Eindruck des Aufgabenumfangs. Mit über 40 Trainings und über 370 Groß- und Sonderschadensfällen pro Jahr verfügt der K-Zug der Wiener Rettung über ein in Europa einzigartiges Hilfsmittel zur Abwicklung umfangreicher Katastrophenereignisse. Im Zusammenspiel mit den anderen Einsatzorganisationen kann so im Bedarfsfall ein Maximum an Effizienz für Patientinnen und Patienten gewährt werden!







Datum: 25.05.18
Kategorie: Presseberichte, Schulung, Übungen

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