Geschichte
Die Samariterbund Gruppe Purkersdorf fungierte bereits seit 1967 als Zahlstelle der Gruppe Rudolfsheim-Fünfhaus. 1968 fand dann die offizielle Gründung der Bezirksstelle Purkersdorf statt.
Zwei Jahre darauf zog der ASB in eine Unterkunft in der Wienerstrasse 8, bevor 1977 in die Wienerstrasse 2 übersiedelt wurde. Das große, erfolgreiche Jahr 1979 brachte den ersten Rettungswagen für die SamariterInnen. Damals bewältigten die fleißigen HelferInnen schon Rettungs- und Krankenbeförderungsdienste, einen Wintersporthilfsdienst auf der Hochramalm, Kinderschwimmkurse, sowie die Betreuung von Sonnenzug und Sonnenbus. Schon damals arbeitete der Samariterbund mit den besten und modernsten Ausrüstungen!
1989 trat der langjährige Obmann der Gruppe 325 Purkersdorf, Manfred Hanzlik, zurück. Er bereitete den Weg für Brigitte Samwald, die bis heute ihren dynamischen Kurs als Obfrau beibehielt. Sieben Jahre später verschwand, vor allem auf Intention der Samariter, der letzte weiße Fleck auf der niederösterreichischen Notarztkarte. Der Gerichtsbezirk Purkersdorf bekam im September 1996 einen eigenen Notarztwagen, der bis heute von den beiden ortsansässigen Rettungsorganisationen gemeinsam in vorbildlicher Weise betrieben wird.
Schon im darauf folgenden Jahr konnte die gemeinsame Einsatzzentrale der Feuerwehr Purkersdorf und des Samariterbundes an der Tullnerbachstraße 1 nahe dem Stadtkern vollendet werden. Bis heute beherbergt dieses Gebäude die moderne Leitstelle der Rettung und ist so der Schaltknoten für ortskundige, rasche und nicht zuletzt hochqualifizierte Erste-Hilfe. Zur besseren Versorgung der Regionen Mauerbach und Pressbaum wurden entsprechende Außenstellen in den Jahren 1997 bzw. 2005 im jeweiligen Ort eröffnet, letztere in Zusammenarbeit mit dem Seniorenzentrum Pressbaum. 1998 konnte die Führung des ASB-Purkersdorf auf ein erfolgreiches, 30jähriges Bestehen zurücksehen, bei dem immer die Hilfe von Mensch zu Mensch im Vordergrund stand.
Im Jahr 2004 startete der Samariterbund mit dem, in dieser Form, einzigartigen First-Respondersystem ein Pilotprojekt. Bereits während des Probebetriebes in der Marktgemeinde Pressbaum offenbarte der First-Responder seine Vorteile. Schnellere, adäquate Ersthelfermaßnahmen ermöglichten bis zum eintreffen eines Notarzt- oder Rettungswagens bessere Heilungschancen bei den Patienten.
Seit dem Millennium befindet sich der Samariterbund Purkersdorf in einem steilen Aufwärtstrend. Jahr für Jahr brechen die Samariter Rekorde und stiegen so zur ausfahrtenstärksten Rettungsorganisation des Bezirkes auf. Neben stetig wachsenden Ausfahrtenzahlen und großen Erfolgen bei Ambulanzdiensten, sowie Erste-Hilfe Kursen konzipierte der ASB-Purkersdorf auch ein spezielles Fahrzeug für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. 2006 konnte dieses Transportmittel durch tatkräftige Unterstützung der Stadtgemeinde Purkersdorf und dem Erlös aus dem Verkauf eines eigenen Samariterweins seinen Dienst aufnehmen.
Durch die Gründung eines eigenen Mietwagenservices und eines GSD-Teams (Gesundheit- und Soziale Dienst) vergrößerte der Samariterbund seine reichhaltige Palette an attraktiven Dienstleistungen und kann so hilfebedürftigen Menschen noch besser unter die Arme greifen.
Die exzellente Zusammenarbeit mit den regionalen Pflegeheimen, insbesondere mit der Seniorenresidenz Rosmarien in Purkersdorf, unterstrich im Sommer 2007 ein Charity-Event zugunsten eines neuen Notarztwagens, der im November 2008 in Dienst gestellt wurde. Ein Revival erfuhr diese Kooperation im Jahr 2008 als die Seniorenresidenz Rosmarin ihr 5jähriges Bestehen gemeinsam mit dem 40jährigen Vereinsjubiläum des Samariterbundes Purkersdorf im Sommer feierte.



























