Fortbildung "Richtiger Umgang mit chemisch kontaminierten und hochinfektiösen PatientInnen"

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© Bild: Mitte Mag. Barbare Pilter (7.vl) und Dr.Rainer Schmid (9.vL) im Kreise von interessierten SanitäterInnen des Samariterbund Purkersdorf

Hochkarätige Fortbildungen für die SanitäterInnen des Samariterbundes Purkersdorf

 

Um die SanitäterInnen auf viekfältige Situationen bestmöglich vorzubereiten, hat der Samariterbund Purkersdorf für seine MitarbeiterInnen in den letzten Monaten diverse Fortbildungen veranstaltet.

 

Am Mittwoch, den 21.9.2016, durften wir den Leiter der Hilfseinheit CBRNE (Chemisch, Biologisch, Radiologisch, Nuklear, Explosiv) des Samariterbund Landesverbandes Wien, Mag. Helmut Niessner, als Referenten der Fortbildung "Richtiger Umgang mit chemisch kontaminierten und hochinfektiösen PatientInnen" in unseren Räumlichkeiten herzlich begrüßen. Neben Basisinformationen über Gefahrengut und den möglichen Kontaktwegen mit chemischen Stoffen in Einsatzsituationen wurden diverse Schutzmaßnahmen für den Umgang mit infektiösen PatientInnen gezeigt. Mit der bevorstehenden Heizperiode steigt gleichsam die Wahrscheinlichkeit zu einer CO-Vergiftung gerufen zu werden. Ebenso kann es vorkommen, dass SanitäterInnen zu einem Notfall gerufen werden, bei dem eine oder mehrere Personen Opfer von Buttersäure- oder Pfefferspray-Attacken wurden. In ganz Österreich gibt es unterschiedliche Spezialkräfte, die bei infektiösen PatientInnen und/oder Großschadensereignissen angefordert werden können. So z.B. als Unterstützung zur PatientInnenversorgung, dem Transport oder auch zur Dekontamination. Zu diesen Spezialkräften zählt auch die Hilfseinheit CBRNE, die dem Katastrophenschutz des Samariterbund Wien zugeordnet ist.

 

Auf Grund der unmittelbaren Nähe zu Wien und der Suchthilfeeinrichtung in Pressbaum wurden die SanitäterInnen bereits in den Sommermonaten zum Thema "Suchtprävention und Suchthilfenetzwerk NÖ" von Mag. Barbara Pilter, sowie "Drogen im Einsatz" von Dr. Rainer Schmid der toxikologischen Abteilung des Wilhelminenspitals geschult. Ein besonderer Dank geht hierfür an die Fachstelle NÖ, die diese suchtspezifischen Fortbildungen ermöglicht hat.

 

Dabei waren diese Schulungen nur ein kleiner Baustein im diesjährigen Ausbildungskalender der Rettungsstelle in Purkersdorf. „Die Fort- und Weiterbildungen für unsere MitarbeiterInnen sind uns besonders wichtig“, unterstrich ASB-Dienststellenleiter Christian Hiel. „Der Rettungsdienst entwickelt sich stetig fort und wir wollen am Puls der Zeit bleiben. 2016 haben wir durch unsere hauseigene Schulungsabteilung 13 Fortbildungseinheiten mit jeweils bis zu acht Unterrichtseinheiten anbieten können, die wir u.a. durch hochkarätige, externe Vortragende ergänzt haben. Bis zum Jahresende steht aber dennoch noch einiges auf unserem Programm!“, so Hiel weiter.

 

 







Datum: 24.09.16
Kategorie: Presseberichte, Schulung, Allgemein

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